[Review] Das Schwarze Loch

Kino
Falk T. Puschmann

Das Schwarze Loch

Regie: Gary Nelson

Dr. Hans Reinhardt – Maximilian Schell
Dr. Alex Durant – Anthony Perkins
Captain Dan Holland – Robert Forster
Lieutenant Charles Pizer – Joseph Bottoms
Dr. Kate McCrae – Yvette Mimieux
Harry Booth – Ernest Borgnine

Kurzinhalt
Der Weltraum, unendliche Weiten, ausnahmsweise sind dies aber nicht die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise…

Wir schreiben das Jahr 20130. Das Raumschiff Palomino ist ausgeschickt worden „Lebensmöglichkeiten im Weltraum“ zu erforschen. An Bord befinden sich neben dem Kaptain Dan Holland und seinem Steuermann Charles Pizer, noch die Wissenschaftler Kate McCray und Alex Durant, der Reporter Harry Booth und der Roboter Vinzent.

Leider verlief Ihre Mission bislang erfolglos – doch dann stoßen Sie im Gravitationsfeld eines Schwarzen Loches auf ein seit 20 Jahren verschollenes Raumschiff – die U.S.S. Cygnus.

in dessen Gravitationfeld ein seit 20 Jahren verschollenes Raumschiff unbeweglich liegt Das Schiff wirkt zuerst dunkel und verlassen, und doch verbirgt sich weit mehr dahinter. Nachdem die Palomino bei dem Versuch eines Vorbeiflugs in die Gravitation des Schwarzen Lochs gerät, schwer beschädigt wird und mit letzter Kraft sich zur Cygnus zurückrettet, ist das Schiff plötzlich hellerleuchtet „..wie ein Weihnachtsbaum an Hl. Abend…“ (hier Zitat als O-Ton).

Nachdem die Crew der Palomino gezwungen ist auf der Cygnus zu landen, stellen sie fest, das das ganze Schiff von Robotern bewohnt wird, angeführt von dem bedrohlichen Riesenroboter Maximillian … von der eigentlichen Crew, keine Spur. Es wird immer mysteriöser als, sich dann doch ein Mensch zu erkennen gibt: der ehemalige Leiter der Expedition Hans Reinhardt.

Er erklärt, die Crew habe das Schiff verlassen, als es in der Nähe des Schwarzen Loches havarierte. doch je länger Dan Holland und seine Leute an Bord sind, desto undurchsichtiger wird die Lage und Dr. Reinhardt verschweigt mehr als nur seine Pläne, mit dem Raumschiff durch das „Schwarze Loch“ zu fliegen.

Kritik
Soviel zu den ersten knapp 30 Minuten: Dem Film muss man zugutehalten, dass er aus dem Jahre 1979 stammt. Was aber viel erstaunlicher ist, ist die Tatsache, das dies ein echter Disney-Film ist – und mal nicht von kuschelige, kleine süße singende Tiere handelt, sondern Spürbar eher für ein erwachsenes Publikum zugeschnitten ist. Alle Rollen sind gut mit besetzt damals, bzw. auch teilweise heute noch bekannten Gesichtern: So spielt z.B. Anthony „Psycho“ Perkins ausnahmsweise mal nicht den bösen Mutterpräparator, sondern den nett-naiven Wissenschaftler Alex Durant und der Österreicher Maximillian Schell mimt den diabolisch-undurchsichtigen Dr. Rheinhardt. Von der Ausstattung her wirkt der Film an vielen Stellen sehr trashig: z.B. bei den Robotern, und deren Design. Lässt man sich aber auf den Film ein, so bekommt man solide, nostalgisch-trashige 90 Minuten SF-Unterhaltung geboten.

Ganze 4 Jahre nach den USA kommen seit Ende August auch die Deutschen in den Genuss dieses Klassikers auf DVD. Die Extras hat man sich zwar gespart, doch sowohl am Ton in Deutsch/Englisch 5.1, als auch dem Bild, kann man für einen 23 Jahre alten Film überzeugen. Das Ganze ist glücklicherweise auch allerorts schon zum Niedrigpreis haben und empfiehlt sich daher schon fast automatisch jedem SF-Klassiker-Sammler. Jedem anderen sei ein regelmäßiger Blick in die Programmzeitschrift seines Vertrauens oder unserem TV-Flash empfohlen, den alle JAhre wieder läuft der Film auch mal in den Dritten.

Teilen

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


WordPress spam blockiert CleanTalk.