Tag 003: Das Setup – Teil 1

Liebe Leserinnen und Leser,

wie versprochen, habe ich mich heute ein wenig mit meinen Werkzeugen beschäftigt und ja – es tut mir auch irgendwie Leid – aber ich komme immer wieder auf CeltX zurück. Also gut, ich habe mich also heute hingesetzt, alle Programme, die ich aktuell hier liegen habe durchgesehen und in der Tat für Skripte finde ich CeltX zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig in der Bedienung, aber das für mich geeignetste Werkzeug in meiner Sammlung. Es wird sicher noch einige Tage dauern, bis ich mit dem Programm wieder warm geworden bin, aber mit ein wenig Geduld habe ich die erste Skriptseite entwerfen können.

Dazu habe ich ein GoogleDoc mit dem Quelltext und ein Trello-Board, in dem ich meine Schreibnotizen ordne. Es fühlt sich noch etwas gewöhnungsbedürftig an und die Umstellung, wieder in Dialogen zu denken fällt noch ein klein wenig schwer, aber das wird sich die nächsten Tagen geben. Wichtig bei allen kreativen Unternehmungen – und das ist mein persönlicher Beitrag zum Thema Vorsätze fürs neue Jahr: Nehmt Euch nicht vor, das und das zu tun, sondern setzt Euch hin und tut es einfach.

Am Anfang wird es schwerfällig sein und nicht auf Anhieb so funktionieren wie es soll, ist die Hürde genommen, fühlt es sich toll an. Das ist dann wie ein Puzzle, das zuerst verstreut vor mir liegt und plötzlich sehe ich das Bild und die Teile beginnen zusammen zu passen.

Nicht alles, das man ausprobiert wird funktionieren. Aber wenn man es nicht versucht, wie soll man wissen, ob das etwas werden könnte oder nicht. Ich habe gerade in den letzten Jahren sehr viele Projekte angestoßen, die aber recht schnell wieder in der Versenkung verschwunden sind. Warum? Weil sie am Ende nicht in mein Puzzle gepasst haben. Wenn die Idee gut ist, komme ich später darauf wieder zurück, wenn nicht, dann ist es wahrscheinlich besser so.

Ein schönes Beispiel dafür ist mein aktuelles Schreib / Adaptionsprojekt ‚BioGeneSis Zero‘. Die Grundidee hatte ich bereits um 2010 herum. Damals wollte ich mit Kollegen zusammen ein trashiges B-Movie-Hörspiel machen. Hat damals nicht sollen sein, aber hey, als ich vor 2 Jahren eine Geschichte für einen Blogroman gesucht habe, bin ich wieder auf das Konzept gestoßen und habe angefangen in täglichen Schreibsessions die Geschichte explorativ zu erforschen. Und jetzt sitze ich an der Überarbeitung und versuche, alles Gelernte und alle Erfahrungen zusammen zu bringen, um ein neues Hörspiel entstehen zu lassen.

Abschließend habe ich noch einen Buch / Hörbuch-Tipp: Nicht mehr ganz neu, aber nicht minder inspirierend wie damals ist Creativity Inc. von Ed Catmull. Dabei handelt es sich um die Entstehungsgeschichte von Pixar Animations und welche Grundsätze und Strukturen dort am Werken sind. So möchte ich am liebsten auch mit meinen kreativen Projekten verfahren und auch das ist ein Grund, weshalb ich wieder angefangen habe, einen Blog zu schreiben. Werde ich das jetzt immer täglich tun? Sicherlich nicht. Aber für den Anfang und wenn man wieder ins Schreiben kommen will, ist das in jedem Fall ein guter Einstieg.

Im nächsten Blog will ich einmal laut über den Einstieg in die aktuelle Geschichte nachdenken.

In diesem Sinne,

 

Euer Falk